... das Schönste an dir bist du

 

Internal Family System

Die IFS-Methode – entwickelt von Dr. Richard C. Schwartz

Internal Family Systems (IFS) wurde in den 1980er Jahren vom amerikanischen Familientherapeuten Dr. Richard C. Schwartz entwickelt.
Sein zentrales Konzept: Unsere Psyche besteht aus verschiedenen inneren Anteilen – wie in einem „inneren Familiensystem“. Diese Anteile können in Konflikt miteinander stehen, blockiert sein oder überlastet.

Im Zentrum steht das „Selbst“ – ein innerer Zustand von Klarheit, Ruhe und Mitgefühl.
Ziel der IFS-Arbeit ist es, den Zugang zu diesem Selbst zu stärken und die inneren Anteile in Beziehung dazu zu bringen.

 

„Alles, was in der inneren Welt geschieht, hat gewaltige Auswirkungen auf das, was in der äußeren Welt abläuft."

                                                                                                                                                                   Richard Schwartz

 

 

 

 

Was ist INTERNAL FAMILY SYSTEM?

 

IFS ist ein psychotherapeutisches Modell – aber auch ein tiefgreifender, sanfter Prozess der Selbsterforschung und inneren Heilung.
Es geht nicht darum, Anteile loszuwerden oder „wegzutherapieren“, sondern sie zu verstehen und zu integrieren. Jeder Anteil – selbst der Kritiker oder Vermeider – hat eine Geschichte und meist eine gute Absicht.

Typische Anteile, mit denen wir in der IFS-Arbeit arbeiten:

  • Manager (z.B. Perfektionistin, Antreiberin)
  • Feuerwehrleute (z.B. Verdrängerin, Selbstsabotage)
  • Verletzte Exils (z.B. das Kind, das sich ungeliebt fühlt)

IFS bietet einen strukturierten, liebevollen Rahmen, mit diesen inneren Stimmen in Kontakt zu treten – ohne Drama, ohne Überforderung.

 

 

Wie funktioniert INTERNAL FAMILY SYSTEM- & wirkt es wirklich?

 

Du nimmst -unter Anleitung deiner Coachin- Kontakt zu einem Anteil auf, lernst ihn kennen – mit Neugier und ohne Bewertung.
In der Begleitung entsteht ein innerer Dialog, der meist überraschend klar und heilsam ist.

 

Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von IFS – z.B. bei:

 

  • Stress, Angst, Trauma und Depressionen
  • Chronischem Schmerz
  • Selbstwertthemen & emotionaler Selbstregulation

 

Studienbeispiel:

Eine randomisierte kontrollierte Studie zeigte signifikante Verbesserungen bei Patienten mit chronischem Schmerz, Angst und Depression durch IFS-Therapie (Schwartz, R. C., & Sweezy, M., 2019; siehe auch: PubMed Central – PMC8526767).

 

 

Kurz gesagt:
IFS hilft, innere Anteile zu verstehen – und sich selbst nicht mehr als Problem, sondern als System mit Sinn zu erleben.
Es ist eine Methode, die mit Würde, Tiefe und Klarheit wirkt – und gut im Coaching wie in Therapie anwendbar ist.

 

 

 

 

 

Weiterführende Links

https://ifsgermany.de/

Neue Perspektiven zur Selbstenfaltung und persönlichen Entwicklung.

 

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